Kinder und Jugendliche versammelt an einem Flussufer

Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in der Kitzberg-Privatklinik

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Kleiner Junge springt im Sandkasten und zwei Frauen sitzen daneben

Professionelle Hilfe

für junge Menschen

Kinder und Jugendliche stehen in einer Lebensphase voller Veränderungen, neuer Eindrücke und Herausforderungen. Wenn seelische Belastungen, Ängste oder Verhaltensauffälligkeiten überhandnehmen, kann der Alltag schnell aus dem Gleichgewicht geraten – für die jungen Menschen selbst, aber auch für ihre Familien.

Genau hier setzt unsere Arbeit an. In unserer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie begleiten wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 18. Lebensjahr einfühlsam und fachlich fundiert. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Patient:innen und ihren Familien Wege aus der Krise zu finden und neue Perspektiven zu eröffnen.

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Emotionale Störungen & Belastungen

Emotionale Belastungen beeinflussen Gefühle, Gedanken und Verhalten und können das innere Gleichgewicht deutlich ins Wanken bringen.

Stimmungsschwankungen, Rückzug oder Überforderung wirken sich oft spürbar auf Alltag, Schule, Freundschaften und Familie aus.

Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter. Sie können sich auf verschiedene Weise manifestieren, etwas durch Panikattacken oder spezifische Ängste, beispielsweise vor Tieren, medizinischen Eingriffen oder bestimmten Situationen. Anhaltende Sorgen, Rückzug oder depressive Verstimmung belasten den schulischen Alltag, soziale Beziehungen sowie die allgemeine Lebensführung. Betroffene zeigen oftmals auch ohne objektiv vorhandene Bedrohung eine übersteigerte Angstreaktion und sind in ihrer Handlungsfähigkeit beeinträchtigt. Darüber hinaus können selbstabwertende Gedanken, Konzentrationsstörungen sowie situationsbezogene Black-outs auftreten. Die angstauslösende Situation kann begleitet sein von körperlichen Symptomen (Schwitzen, Zittern, Herzklopfen etc.) und ist rationalen Argumenten nicht zugänglich. Die Ängste drohen sich auf mehrere Lebensbereiche auszuweiten und einen übermäßigen Stellenwert einzunehmen. Allen Ängsten ist es gemeinsam, dass sie ein Vermeidungsverhalten auslösen, um dem Angstreiz zu entgehen. Hierdurch können nachhaltige Einschränkungen der Alltags- und Funktionsfähigkeit eintreten.

Depressive Störungen sind durch eine anhaltend gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudverlust sowie einen deutlichen Rückgang von Antrieb und Motivation gekennzeichnet. Betroffene Kinder und Jugendliche zeigen häufig Rückzugstendenzen, verminderte Leistungsfähigkeit sowie ein vermindertes Selbstwertgefühl. Der Alltag, schulische Anforderungen und soziale Beziehungen können dadurch erheblich beeinträchtigt werden. Weitere typische Symptome umfassen anhaltende Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, erhöhte Reizbarkeit, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen sowie selbstabwertende oder schuldbezogene Gedanken. Auch körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Appetitveränderungen oder psychosomatische Symptome können auftreten. In schweren Ausprägungen kann es zu Suizidgedanken oder -handlungen kommen, was eine besondere diagnostische und therapeutische Aufmerksamkeit erfordert.

Traumafolgestörungen entstehen infolge der Konfrontation mit außergewöhnlich bedrohlichen oder katastrophalen Ereignissen, die bei nahezu jeder Person eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würden, wie etwa schwere Gewalt, sexueller Missbrauch, schwere Unfälle oder der Verlust naher Bezugspersonen. Eine zentrale Ausprägung stellt die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, F43.1) dar. Kennzeichnend für die PTBS sind das wiederholte Erleben des traumatischen Ereignisses in Form von aufdringlichen Erinnerungen, Flashbacks oder Albträumen, ein anhaltendes Vermeidungsverhalten gegenüber traumabezogenen Reizen sowie eine andauernde psychovegetative Übererregung. Diese äußert sich unter anderem in Schlafstörungen, erhöhter Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen und vegetativen Symptomen. Häufig treten zudem emotionale Taubheit, sozialer Rückzug sowie eine eingeschränkte Fähigkeit zur Affektregulation auf. Die Symptome beeinträchtigen häufig die schulische Leistungsfähigkeit, soziale Beziehungen und die allgemeine Alltagsbewältigung erheblich. Traumafolgestörungen können zudem mit einem veränderten Selbst- und Weltbild, Schuld- oder Schamgefühlen sowie einem anhaltenden Gefühl von Unsicherheit einhergehen.

Aufmerksamkeit, Lernen & Verhalten

Störungen im Bereich Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Leistungsfähigkeit erschweren den Umgang mit schulischen Anforderungen und sozialen Situationen.

Konflikte, Stress und Überforderung können sich verstärken und den Entwicklungsverlauf beeinflussen.

Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen manifestieren sich durch ausgeprägte Schwierigkeiten in der Fokussierung, selektiven Aufmerksamkeit sowie in der Kontrolle von Impulsen, wodurch sowohl Lernprozesse als auch Verhalten und soziale Interaktionen erheblich beeinträchtigt werden können. Zu den am häufigsten vorkommenden Erscheinungsformen zählen die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sowie die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität (ADS). Beide Störungsbilder zeichnen sich durch ein klinisch bedeutsames Ausmaß an Aufmerksamkeitsbeeinträchtigung, Ablenkbarkeit, Impulsivität und bei der Diagnose ADHS an motorischer Überaktivität aus. Die Symptomatik kann zu weitreichenden psychosozialen Beeinträchtigungen führen, die sich insbesondere in schulischen Leistungsdefiziten, Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen, emotionaler Dysregulation sowie in problematischen Interaktionen innerhalb des familiären und sozialen Umfelds äußern.

Die Autismus-Spektrum-Störungen beinhalten eine grundlegende Beeinträchtigung in der wechselseitigen sozialen Interaktion, eine qualitative Beeinträchtigung der Kommunikation mit anderen Menschen sowie stereotype und repetitive Verhaltensweisen und Aktivitäten. Den betroffenen Kindern und Jugendlichen fällt es schwer mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und Freundschaften aufzubauen. Häufig kommen Besonderheiten in der Wahrnehmung, ein starkes Bedürfnis nach Routine und Schwierigkeiten im Umgang mit Veränderungen hinzu. In der Kitzberg-Klinik bieten wir eine umfassende Diagnostik und Empfehlungen für eine poststationäre Weiterbehandlung und Begleitung für die betroffenen Familien an.

Schulvermeidung bezeichnet ein wiederholtes oder anhaltendes Fernbleiben von der Schule, obwohl keine körperliche Erkrankung vorliegt. Sie tritt häufig aus psychischen, emotionalen oder sozialen Gründen auf, z. B. Angst (Schulangst, Trennungsangst), Überforderung, Mobbing oder familiäre Belastungen. Betroffene Kinder und Jugendliche möchten oft lernen, schaffen es aber nicht, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen. Die Vermeidung schulischer Anforderungen begünstigt eine Zunahme von Leistungsproblemen, die Selbstvertrauen und Motivation stark beeinflussen.

Bindungsstörungen zeigen sich durch Schwierigkeiten Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen haben oft Probleme damit, Nähe zuzulassen oder es fällt ihnen schwer die nötige Distanz zu fremden Menschen zu halten. Andauernde Probleme in Beziehungen, soziale Ängste sowie eine emotionale Unzugänglichkeit oder übermäßige Distanzlosigkeit sind kennzeichnend. In der Folge zeigen sich verzögerte Entwicklungsschritte, die die emotionale Stabilität beeinträchtigen. Die Ursachen liegen meist in belastenden frühen Bindungserfahrungen, zum Beispiel durch den Verlust einer wichtigen Bezugsperson, Vernachlässigung oder Missbrauch.

Weitere Störungsbilder

Manche Kinder und Jugendliche zeigen Verhaltens- oder Wahrnehmungsbesonderheiten, die ihren Alltag stark beeinflussen können.

In einem sicheren Rahmen unterstützen wir dich dabei, eigene Strategien zu entwickeln und ein stabiles Gleichgewicht zu finden.

Zwangserkrankungen sind psychische Störungen, die durch wiederkehrende, als aufdringlich erlebte Gedanken, Impulse oder Vorstellungen (Zwangsgedanken) sowie durch sich wiederholende Handlungen oder mentale Rituale (Zwangshandlungen) gekennzeichnet sind. Betroffene Kinder und Jugendliche erleben diese Symptome häufig als belastend und kaum kontrollierbar, obwohl sie deren Übertriebenheit oder Unangemessenheit erkennen. Die Zwänge dienen in der Regel der kurzfristigen Angstreduktion, führen jedoch langfristig zu einer Verstärkung der Symptomatik. Im Alltag äußern sich Zwangserkrankungen unter anderem durch ausgeprägte Kontroll- oder Waschrituale, starre Ordnungs- und Sauberkeitszwänge oder durch zwanghafte gedankliche Beschäftigungen. Diese Verhaltensweisen und Gedanken können erheblich Zeit in Anspruch nehmen und beeinträchtigen schulische Leistungen, soziale Beziehungen sowie die allgemeine Handlungsfähigkeit. Häufig treten begleitend erhöhte Anspannung, Schuldgefühle, Scham sowie Vermeidungsverhalten auf.

Essstörungen sind ernstzunehmende psychische Erkrankungen, die das Essverhalten, das Körperbild und das seelische Gleichgewicht tiefgreifend beeinflussen. Zu den häufigsten Formen zählen die Anorexia nervosa, die Bulimia nervosa und die Binge-Eating-Störung. Typische Anzeichen sind eine starke gedankliche Beschäftigung mit Essen, Gewicht und der Figur, eine ausgeprägte Angst vor Gewichtszunahme, stark eingeschränktes oder kontrolliertes Essverhalten, wiederkehrende Essanfälle oder kompensatorische Maßnahmen wie selbst herbeigeführtes Erbrechen. Häufig bestehen zudem ein verzerrtes Körperbild, Scham- und Schuldgefühle sowie sozialer Rückzug.

Zwei junge Frauen sitzen sich gegenüber und sprechen miteinander

Psychotherapie

in der Kitzberg-Privatklinik

In der Kitzberg-Privatklinik erhalten Kinder und Jugendliche mit psychischen Belastungen intensive therapeutische Unterstützung in einem sicheren Umfeld.

Die Behandlung kombiniert medizinische Betreuung, individuelle Psychotherapie und Gruppenangebote. Sie hilft, Symptome zu lindern, eigene Ressourcen zu stärken und neue Wege im Alltag zu finden – besonders dann, wenn ambulante Behandlungen nicht mehr genügen.

Unsere Privatklinik erleben

Therapieprogramm

im Kinderbereich

Während der stationären Behandlung werden Kinder und Jugendliche durch eine feste Bezugstherapeutin oder einen festen Bezugstherapeuten begleitet. Gemeinsam entsteht ein individueller Behandlungsplan, der wöchentlich angepasst wird. Je nach Alter und Situation werden Eltern und Bezugspersonen eng einbezogen, um Veränderungen im Alltag zu unterstützen.

Diagnostik, Testungen, Beobachtungen und Gespräche helfen dabei, Symptome besser zu verstehen und gezielt zu behandeln. In regelmäßigen Einzelgesprächen werden persönliche Themen bearbeitet, Fortschritte reflektiert und neue Strategien entwickelt. Die begleitende Elternarbeit sowie Berichte für Kostenträger und Behandler:innen runden das therapeutische Vorgehen ab.

Therapieangebote im Überblick

Die Patient:innen erhalten Zugang zu vielfältigen therapeutischen Bausteinen:

Einzeltherapie (inkl. Elterngespräche)

Einzeltermine hochfrequent mit zwei bis vier Sitzungen wöchentlich, jeweils mindestens 100 Minuten pro Woche. Die Eltern werden intensiv in den therapeutischen Prozess eingebunden.

Bezugsgruppe (offene psychotherapeutische Gruppe)

Zwei Mal wöchentlich Austausch und therapeutische Arbeit in der Gruppe – ein geschützter Raum für eigene Themen, unterstützenden Austausch sowie gegenseitiger Stärkung. 

Multifamilientherapie

Mehrere Familien arbeiten gemeinsam an Beziehungsmustern, gegenseitigem Verständnis und einem stärkeren Miteinander.

Entspannungstraining

Techniken wie progressive Muskelentspannung oder Atemübungen helfen, innere Ruhe zu finden und körperliche Anspannung zu lösen.

Soziales Kompetenztraining

Übungen zur Stärkung von Kommunikation, Konfliktfähigkeit und sicherem Auftreten im sozialen Umfeld.

Mut-Gruppe

Ein geschützter Raum, um Selbstvertrauen aufzubauen, Ängste zu überwinden und neue Herausforderungen anzunehmen.

Tiergestützte Therapie

Durch die Interaktion mit dem Pferd werden Körpergefühl, Vertrauen und Selbstwahrnehmung gestärkt.

Kunsttherapie

Gestalterische Prozesse wie Malen, Zeichnen oder Tonen helfen, innere Erlebnisse sichtbar und bearbeitbar zu machen.

Bewegungs- und Tanztherapie

Körperorientierte Übungen fördern Wahrnehmung, Ausgleich und Abbau psychischer Anspannung.

Wassergymnastik

Bewegung im Wasser stärkt die Muskulatur, Koordination und das Körperbewusstsein – mit Spaß und ohne Leistungsdruck.

Eltern-Kind-Schwimmen

Gemeinsame Zeit im Wasser fördert Vertrauen, Nähe und spielerisch die motorische Entwicklung.

Umgang mit digitalen Medien

Sensibilisiert für den bewussten Umgang mit Social Media, Gaming und digitalen Gewohnheiten.

Junge springt ins Schwimmbecken, Mädchen und Vater stehen am Beckenrand

Eltern-Kind-Interaktion

für Kinder

Im Eltern-Kind-Behandlungssetting werden zusätzlich zu Einzel- und Gruppenpsychotherapie für Kind und Elternteil Interaktionstherapie der Mutter- bzw. Vater-Kind-Beziehung angeboten und sind ein wichtiger Bestandteil der Eltern-Kind-Psychotherapie. Die Bezugstherapeuten der Kinder bieten gemeinsame Sitzungen mit Mutter bzw. Vater und Kind an. Hier können durch spezielle Verfahren (z.B. Familienaufstellung, Rollenspiele, angeleitete Konfliktklärung) Lösungen und Therapievorstellungen der jeweiligen Familienmitglieder erarbeitet werden. 

Ein wichtiger Aspekt innerhalb der Kindertherapie ist weiterhin die intensive Anleitung und Beratung der Bezugspersonen. Hierzu werden begleitend zur Einzeltherapie des Kindes regelmäßige Eltern- und Familiengespräche mit psychoedukativen und auch spezifisch therapeutischen Inhalten angeboten.

Weiterhin findet Eltern-Kind-Interaktionstherapie innerhalb der Spezialtherapie statt.

Mehr erfahren

Eine Frau führt ein Pferd über eine Wiese, auf dem eine andere Frau mit ausgebreiteten Armen sitzt

Tiergestützte Therapie

in der Kinderreitschule Hippolino

Eine Besonderheit der Klinik bieten die wöchentlichen Ausflüge zu einem nahegelegenen Reiterhof, die sowohl den Kindern als auch den Jugendlichen offenstehen. Hier werden die Jugendlichen in die Tierpflege einbezogen und die jüngeren Kinder bis 12 erlernen erste Grundlagen des Reitens. Durch den Kontakt mit den Tieren  werden Nähe-Distanzregulierung, Konzentrationsfähigkeit und Selbstwirksamkeit gefördert. 

Weiterhin finden gemeinsame Termine für Eltern-Kind-Paare auf dem Reiterhof Hippolino statt. Das Eltern-Kind-Reiten soll zu einer Qualitätszeit zwischen Kind und Elternteil werden, dient dem Ressourcenaufbau und der Verbesserung der Kommunikation und Interaktion, wobei die Eltern in ihrer elterlichen Rolle gefestigt werden.

Therapieprogramm

im Jugendbereich

Auf unseren Jugendstation werden Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren aufgenommen und bei der Bewältigung ihrer seelischen Belastungen unterstützt. Im Mittelpunkt stehen Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Es geht darum eigene Stärken zu entdecken, Entscheidungen für sich selbst zu treffen und neue Wege auszuprobieren. Voraussetzung für eine Zusammenarbeit ist dabei gegenseitiges Vertrauen.

Der Tagesauflauf kombiniert Therapie, Schule und Freizeit. Die Jugendlichen werden aktiv beteiligt und gestalten den Prozess und die Entwicklung mit. Auch die Familie wird mit einbezogen, damit die Fortschritte im Alltag weiterwirken können.
Es besteht die Möglichkeit die Klinik bei einem ambulanten Vorgespräch kennenzulernen und bei diesem Erstkontakt die Räumlichkeiten zu besichtigen.

Therapieangebote im Überblick

Die Patient:innen erhalten Zugang zu vielfältigen therapeutischen Bausteinen:

Einzeltherapie (inkl. Elterngespräche)

Einzeltermine hochfrequent mit zwei bis vier Sitzungen wöchentlich, jeweils mindestens 100 Minuten pro Woche. Die Eltern werden, nach Rücksprache mit den Jugendlichen, in den therapeutischen Prozeß eingebunden.

Bezugsgruppe (offene psychotherapeutische Gruppe)

Zwei Mal wöchentlich Austausch und therapeutische Arbeit in der Gruppe – ein geschützter Raum für eigene Themen, unterstützenden Austausch sowie gegenseitiger Stärkung. 

Entspannungstraining

Techniken wie progressive Muskelentspannung oder Atemübungen helfen, innere Ruhe zu finden und körperliche Anspannung zu lösen.

Soziales Kompetenztraining

Übungen zur Stärkung von Kommunikation, Konfliktfähigkeit und sicherem Auftreten im sozialen Umfeld.

Emotionsregulationsgruppe und Skillstraining

Vermittelt praktische Strategien zum bewussten Umgang mit Gefühlen in der Gruppe und im Einzelgespräch.

Tiergestützte Therapie

Durch die Interaktion mit dem Pferd werden Körpergefühl, Vertrauen und Selbstwahrnehmung gestärkt.

Empowerment

Körperorientierte Übungen (z.B. therapeutisches Boxen) in gruppen- und einzeltherapeutischem Setting fördern Wahrnehmung, Ausgleich und Abbau psychischer Anspannung.

Wassergymnastik

Bewegung im Wasser stärkt die Muskulatur, Koordination und das Körperbewusstsein – mit Spaß und ohne Leistungsdruck.

Ressourcengruppe (Walk & Talk)

Therapeutische Gespräche in Bewegung – zur Aktivierung, Reflexion und Stärkung persönlicher Ressourcen.

Therapeutisches Bogenschießen

Therapeutisches Bogenschießen verbindet Achtsamkeit, Körperwahrnehmung und gezielte Bewegung zu einem ganzheitlichen Ansatz der Konzentration, innere Ruhe uns Selbstvertrauen stärkt. Dabei sollen mentale und emotionale Prozesse positiv unterstütz werden. 

Fitnessangebot

Unser Fitnessangebot unterstützt die Therapie einmal wöchentlich durch angeleitete, gesundheitsorientierte Bewegung. Ziel ist auch hier der Aufbau eines positiven Körpergefühls und ein ausgewogener Umgang mit Sport.

Jugendliche klettert an einer Indoor-Kletterwand, dabei sichert sie eine Frau von unten mit einem Seil

Therapeutisches Klettern

Angebot für Jugendliche

Für Jugendliche der Kitzberg-Privatklinik gibt es als Zusatzangebot therapeutisches Klettern in Kleingruppen.

Dabei werden Kraft, Koordination und Beweglichkeit gefördert – aber nicht nur das. Es entsteht mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Erfahrung, Herausforderungen bewältigen zu können. Das stärkt das Selbstvertrauen und das Gefühl von Selbstwirksamkeit.

Kurz gesagt: Bewegung, Teamwork und persönliche Entwicklung – praktisch statt theoretisch.

Zwei Frauen mit Kochschürzen stehen an einer Arbeitsplatte, auf der Gemüse und Schneidebretter liegen

Anorexie-Bulimie-Programm

für Jugendliche

Das Anorexie-Bulimie-Programm (AB-Programm) bietet eine leitlinien- sowie verhaltenstherapeutisch orientierte, ganzheitliche Behandlung für Jugendliche mit Essstörungen. Ziel ist es, ein gesundes Essverhalten, Gewichtsstabilität und ein positives Körper- und Selbstwertgefühl aufzubauen und zu fördern. Das Programm kombiniert psychotherapeutische Gespräche, Körpererfahrung, gestufte Bewegung sowie ein strukturiertes Ernährungsmanagement mit Essplänen, Essprotokollen, angeleitetem Essen und Lehrküche. Voraussetzung ist ein verbindlicher Gewichtsaufbau- oder Gewichtshaltevertrag.

Einzelne Module des AB-Programms können auch bei Patient*innen ohne Diagnose einer Essstörung sinnvoll sein und können bei Indikation in den Behandlungsplan aufgenommen werden.

Das für eine Behandlung in unserer Klinik notwendige Mindestgewicht sollte bei Aufnahme mind. auf der 3. BMI-Perzentile liegen.

Spezialtherapie

Zwei Frauen stehen nebeneinander in einer Yogaposition und halten ihre Hände vor sich zusammen

Körper- und Bewegungstherapie

In der Bewegungstherapie lernen Kinder und Eltern, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und spielerisch zu bewegen. Ziel ist es, Sicherheit, Vertrauen und ein gutes Körpergefühl zu fördern.

Die Übungen sind oft spielerisch gestaltet und stärken die gemeinsame Interaktion zwischen Eltern und Kind. Dabei können körperlicher Kontakt und gemeinsames Erfolgserleben wertvolle positive Erfahrungen schaffen.

Eine Frau sitzt an einem Tisch und malt, zwei weitere Frauen unterhalten sich daneben über Stoffe

Kunsttherapie

In der Kunsttherapie bekommen Eltern und Kinder einen kreativen Raum, in dem Gefühle, Themen und Dynamiken sichtbar werden können – oft leichter als mit Worten. Über Farben, Formen und gemeinsames Gestalten entsteht ein ehrlicher Zugang zu inneren Bildern und Empfindungen.

Im Fokus steht das gemeinsame Erleben: wie Eltern und Kinder miteinander arbeiten, Rollen einnehmen und Nähe sowie Vertrauen entwickeln. So werden Beziehungsmuster sichtbar und familiäre Stärken erfahrbar.

Unsere Einrichtungen

für Kinder und Jugendliche
Ein Junge spielt mit Spielsachen, neben ihm sitzen zwei Frauen

Pädagogisches Zentrum

Im pädagogischen Zentrum werden Kinder von 3 bis 13 Jahren außerhalb der Therapiezeiten betreut. Pädagog:innen, Sozial- und Heilpädagog:innen schaffen hier einen geschützten Raum, in dem soziale Kompetenzen gestärkt und neue Verhaltensweisen ausprobiert werden können. Für jedes Kind wird ein individueller Begleitplan erstellt – abgestimmt auf die therapeutischen Ziele und in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Therapeut:innen. Auch Eltern haben die Möglichkeit, an Beratungs- und Entwicklungsgesprächen teilzunehmen.

Mehr über das pädagogische Zentrum

Helles Klassenzimmer mit weißen Tischen, die einen Gruppentisch bilden und einer Tafel an der Wand

Schule

Die Klinikschule erfüllt den Bildungsauftrag für kranke Schüler und Schülerinnen während des Klinikaufenthaltes, um nach Möglichkeit den Anschluss an den bisherigen Bildungsgang zu erhalten und arbeitet in enger Kooperation mit dem pädagogischen und therapeutischen Team der Klinik. Die Klinikschule ist staatlich anerkannt und bietet Unterricht für alle Schulformen und -klassen an.

Mehr über die Klinkschule

Drei Personen führen ein Gespräch in einem Büro und sitzen dabei an einem Schreibtisch

Pflegerische Betreuung

Unser Pflegeteam begleitet dich aufmerksam, strukturiert und zuverlässig durch deinen Aufenthalt in der Kitzberg-Privatklinik. 

Mehr erfahren

Kugelschreiber auf Mappe und Tasse im Hintergrund, je mit Kitzberg-Logo

Soziale Arbeit & Entlassungsmanagement

Die soziale Arbeit bietet Einzelberatung und begleitet Patient:innen bei persönlichen, familiären, beruflichen oder finanziellen Problemen, die durch die Erkrankung entstehen. Sie erhebt psychosoziale Anamnesen, bearbeitet identifizierte Fragen, vermittelt ambulante oder institutionelle Hilfen, klärt sozialrechtliche Aspekte und bereitet die Entlassung vor. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen, den Alltag nach der Klinik zu erleichtern und Familien in ihrer Lebensgestaltung zu unterstützen.

Diskret. Unkompliziert. Auf Augenhöhe.

Wir sind für dich da!

Ob Fragen zur Aufnahme, zur Behandlung oder zu den Kosten – wir stehen Ihnen zur Seite. Einfach melden, wir kümmern uns.

Frontalaufnahme der Kitzberg-Privatklinik mit Blick auf den Haupteingang und Garagen links
Kitzberg-Privatklinik für Psychotherapie

Adresse Bismarckstraße 3-7
97980 Bad Mergentheim

Telefonnummer07931 948265-0

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